Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2016/17

Veranstaltungsnr.: 40647 (Hauptseminar M.A.)

Aktuelle Forschungsansätze in der Kunst der klassischen Moderne (Lektüreseminar)

Zeit:
Di. 16-18
Raum/Ort:
GA 6/62
Beginn:
25.10.2016
Workload:
60h, 90h, 120h, 210h, 240h, 270h oder 300h
Kreditpunkte:
2, 3, 4, 7, 8, 9 oder 10 CP

Inhalte:
Dieses Seminar hat zum Ziel neuere Forschungsansätze zur Kunst und Materiellen Kultur der klassischen Moderne zu rezipieren und diese untersuchen. Es werden Texte u.a. zum Jugendstil, zum Expressionismus, zum Dada, zum Futurismus, zum Surrealismus gelesen, wobei der Schwerpunkt des Seminars darauf liegt, sich mit den neuen Methoden und Herangehensweisen bzw. Kontextualisierungen an diese wohlbekannten „ismen“ zu beschäftigen. Wie werden kunstgeschichtsfremde „Theorien“ mit den Objekten verbunden? Wie werden die Objekte dadurch neu kontextualisiert? Dabei wird es u.a. um Ansätze aus den Gender und Queerestudies gehen, um Ansätze aus den Post-colonialstudies, aber auch aus den Literaturwissenschaften und den Sozialwissenschaften. Ziel ist es auch, die eigene Methodik zu schärfen und für die Masterarbeit eine Reflexion und Diskussion für den Umgang mit Objekten in Gang zu bringen. Wie entsteht „neue“ Forschung? Übernahme eines Textreferats und aktive Mitarbeit im Seminar sind Grundvoraussetzung zur Teilnahme.
Einführende Literatur:
Karoline Künkler, Aus den Dunkelkammern der Moderne: Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. Und 20. Jahrhunderts, Köln 2012

David Lomas (Hg.), Simulating the Marvellous, Psychology, Surrealism, Postmodernism, Manchster 2013

Elza Adamowicz (Hg.), Back to the Futurist: the avant-garde and its legacy, Manchester 2013

Andrew Nell, Dada dance: Sophie Taeuber’s visceral abstraction,in: Art Journal Bd. 37, 2014, 112-2

Dorothy Rowe, After Dada: Marta Hegemann and the Cologe Avant-garde, Manchester University Press 2013
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 10. August (ab 12 Uhr) bis zum 30. Oktober (bis 18 Uhr) über CAMPUS. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich.

Die versierte, eigenständige Nutzung wissenschaftlicher Diskursformen in Wort und Schrift (Produktion und Rezeption) wird stets optimiert und in der Gruppe reflektiert. Die kommunikativen Fähigkeiten werden zudem durch eine vor Originalen geschulte Wahrnehmung auf fortgeschrittenem Niveau ausgebaut. Wissens- und Kompetenzerwerb und die damit einhergehende Kreditierung setzt daher die kontinuierliche aktive Teilnahme am dialogischen Austausch im Plenum voraus.

Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In CAMPUS erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.