Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2013/14

Veranstaltungsnr.: 40662 (Hauptseminar B.A. / M.A.)

Europäischer Theaterbau seit dem 19. Jahrhundert

Zeit:
Di. 10-12
Raum/Ort:
GA 6/62
Beginn:
22.10.2013
Workload:
60h, 90h, 210h oder 270h
Kreditpunkte:
2, 3, 7 oder 9 CP

Inhalte:
Das Seminar widmet sich der Entwicklung von Theaterbauten und Opernhäusern anhand prominenter Beispiele. Zahlreiche Bühnenbauten schrieben Architekturgeschichte, darunter die Pariser Oper (1860-75) oder die Oper in Sydney von Jørn Utzon (1956-73). Entscheidende Entwicklungen der Baukunst seit dem 19. Jahrhundert vollzogen sich anhand von Theaterbauten wie dem Bayreuther Festspielhaus, an dessen Entwurf Richard Wagner maßgeblichen Anteil hatte. Zahlreiche prominente Architekten wie Hans Poelzig waren im Theaterbau tätig, der mit dem Großen Schauspielhaus in Berlin (1919) eine Ikone expressionistischer Architektur schuf. Das Seminar zeigt damit wesentliche Linien der europäischen Architekturgeschichte auf und thematisiert am Beispiel einer Baugattung grundlegende Fragen nach Stilentwicklungen, städtebaulicher Einbindung und Raumkonzepten in der Architektur. Neben internationalen Beispielen sollen auch die Theaterbauten und Opernhäuser der Rhein-Ruhr-Region verstärkt in den Fokus gerückt werden, teils im Rahmen von Exkursionen vor Ort. Der Besuch einer Theatervorstellung ist integraler Bestandteil des Seminars.
Einführende Literatur:
Zielske, Harald: Deutsche Theaterbauten bis zum Zweiten Weltkrieg, Berlin 1971.
Izenour, George C. : Theatre Design, London 1977.
Ruhnau, Werner: Versammlungsstätten, Gütersloh 1969.
Deubzer, Hannelore (Hrsg.): Schauspielräume. Theaterarchitektur von der Antike bis zur Gegenwart, Salzburg 2008.
Krämer, Karl H.; Grimm, Friedrich B.: Bauten für Theater, Kino, Kultur und Medien, Stuttgart 1998.
Narpozzi, Marino: Teatri. Architetture 1980 – 2005, Mailand 2006.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Max. 25 Teilnehmer/innen!

Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 30. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. TeilnehmerInnen, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.