Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2013/14

Veranstaltungsnr.: 40643 (Hauptseminar B.A.)

Flora, Bella, Venus. Profane Sammlungsbilder in der venezianischen Renaissance

Zeit:
Do. 10-12
Raum/Ort:
GA 6/62
Beginn:
24.10.2013
Workload:
60h, 90h oder 270h
Kreditpunkte:
2, 3 oder 9 CP

Inhalte:
Mit dem Entstehen einer Sammlungskultur bildete sich in der venezianischen Malerei ein Bildtypus idealer Frauendarstellungen aus, die sich nur bedingt den traditionellen Gattungen Mythologie, Allegorie etc. zuordnen lassen. Das Seminar möchte ausgehend von der Analyse dieser Gemälde von Giorgione, Tizian, Palma il Vecchio u. a. die Bezugsrahmen und Bedingungsvoraussetzungen dieser Werke rekonstruieren, die ideale Rezeptionshaltung bestimmen und die Werke in den Liebes- und Schönheitsdiskursen der Zeit verorten.

Die Referatthemen werden im September am Schwarzen Brett ausgehängt. Die Themen der ersten drei Sitzungen können dann vorab belegt werden, die übrigen werden in der ersten Sitzung verteilt.

Großer Leistungsschein: Regelmäßige mündliche Mitarbeit, Referat und Hausarbeit (ca. 15 Seiten).
Kleiner Leistungsschein: Regelmäßige mündliche Mitarbeit, Referat mit ca. dreiseitiger schriftlicher Ausarbeitung.

Bitte beachten Sie: um ein gleichbleibendes Niveau in der Seminardiskussion zu erzielen, ist der Anspruch an alle Referate (unabhängig davon, ob sie zum einem großen oder kleinen Schein führen) identisch.
Einführende Literatur:
Giorgione: Mythos und Enigma (Ausst.-Kat Wien, Kunsthistorisches Museum 2004), hg. von Sylvia Ferino Pagden, Mailand 2004.
Norbert Huse, Wolfgang Wolters, Venedig. Die Kunst der Renaissance. Architektur, Skulptur, Malerei. 1460-1590, München 1986, bes. 190-199.
Elizabeth Cropper, The place of beauty in the High Renaissance and its displacement in the history of art, in: Place and displacement in the Renaissance, hg. v. Alvin Vos, Binghamtom 1995, S. 159-205.
Dies., The beauty of woman: problems in the rhetoric of Renaissance portraiture, in: Rewriting the Renaissance: the discourses of sexual difference in early modern Europe, hg. v. Margaret W. Ferguson, Chicago u.a. 1987, S. 175-190.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 30. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. TeilnehmerInnen, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.