Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2013/14

Veranstaltungsnr.: 40640 (Hauptseminar B.A. / M.A.)

Imagination und bildende Kunst im Mittelalter

Zeit:
Di. 16-18
Raum/Ort:
GABF 04/516
Beginn:
22.10.2013
Workload:
60h, 90h, 210h oder 270h
Kreditpunkte:
2, 3, 7 oder 9 CP

Inhalte:
Imagination ist eine zentrale Kategorie mittelalterlicher Religiosität und Theologie. Insbesondere die kontemplative Annäherung an das Göttliche kann, folgt man etwa der Argumentation Richards von Saint-Victor, nur gelingen, indem sinnliche Erfahrungswerte in eine imaginative Anschauung übertragen werden (per visibilia ad invisibilia). Analoges leistet die bildende Kunst des Mittelalters, vor allem dort, wo sie Unsichtbares visualisiert. Zugleich konfrontiert sie dabei – beispielhaft – mit visuellen Erfahrungswerten des Imaginativen. Das Seminar untersucht das Verhältnis von Imagination und bildender Kunst im Mittelalter, verbunden mit der Frage, wie Bilder, während sie Imaginatives fixieren, die Imagination anregen können, bzw. wie der Aspekt des Imaginativen bildlich reflektiert wird. Dies soll anhand einer Auswahl von Objekten geschehen, die in der jüngeren Forschungsliteratur unter entsprechenden Aspekten diskutiert wurden (Illuminationen zu Offenbarungs- bzw. Visionstexten, Bildtypen mit engen Bezügen zur Devotionspraxis etc.).
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 30. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. TeilnehmerInnen, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.