Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2013/14

Veranstaltungsnr.: 40631 (Grundseminar)

Johann Conrad Schlaun: spätbarocke Architektur im Rheinland und in Westfalen

Zeit:
Di. 16-18
Raum/Ort:
GA 6/62
Beginn:
22.10.2013
Workload:
60h oder 180h
Kreditpunkte:
2 oder 6 CP

Inhalte:
„Ohne Rom wäre Schlaun nicht der Architekt, als er er sich im Lauf seiner langen Karriere erweisen sollte.“ (Elisabeth Kieven) Vermutlich 1722 trat der westfälische Architekt eine Reise an, die ihn zunächst nach Rom, dann über Frankreich und München zurückführte. Doch insbesondere Berninis und Borrominis Bauten sowie die dichte urbane Szenerie Roms haben Schlaun geprägt, der 1725 in die Dienste des Kurfürsten und Erzbischofs von Köln, Clemens August, trat. An seinen Bauten lassen sich hervorragend die Prinzipien höfischer Architektur studieren, die nicht nur verschiedene Bautypen wie das Schloß, den Sakralbau und Adelspalais umfaßten, sondern auch entsprechende Nutzungen durch Zeremoniell und Liturgie. Das Seminar wird sich sowohl mit Bauten Schlauns wie auch seiner Zeitgenossen beschäftigen und ist somit gleichzeitig eine Einführung in die spätbarocke Architektur. Eine Exkursion zu einigen Bauten Schlauns ist vorgesehen.
Einführende Literatur:
Bußkamp, Barbara: Johann Conrad Schlaun 1695-1773. Die Sakralbauten, Köln 1993.
Johann Conrad Schlaun in Münster, Ausst.kat., Münster 1995.
Johann Conrad Schlaun, 1695-1773. Architektur des Spätbarock in Europa, Ausst.kat., hg. von Klaus Bußmann, Florian Matzner, Ulrich Schulze, Stuttgart 1995.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 30. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. TeilnehmerInnen, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.