Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2012/13

Veranstaltungsnr.: 40640 (Hauptseminar B.A.)

Der Ritterfilm

Zeit:
Di. 14-16h
Raum/Ort:
GABF 04/711
Beginn:
16.10.2012
Workload:
60h oder 270h
Kreditpunkte:
2 oder 9 CP

Inhalte:
Die größte Gefahr eines Seminars zu Mittelalterrezeption im Film besteht darin, dass die Frage der vermeintlichen historischen „Korrektheit“ (insbesondere des Kostüms und der Kulisse) in den Vordergrund rückt. Im Seminar soll die Frage im Mittelpunkt stehen, welche dem Mittelalter zugeschriebenen kulturellen Phänomene für moderne Ritterfilme aufgegriffen werden und worin die relevanten Anknüpfungspunkte für die Filmaussage liegen. Dazu ist es nötig, in die Filmanalyse die Frage nach den textlichen und visuellen Quellen der Filmproduktion einzubeziehen und zu überprüfen, auf welche Art von Mittelalterkompetenz zurückgegriffen wurde bzw. welche Art von Mittelalter-‚Bild’ aufgenommen vermittelt und variiert wird.

Vorausgesetzte Lektüre:
Karl-Heinz Göttert, Die Ritter, Stuttgart 2011.
Valentin Groebner, Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen, München 2008.
Mittelalter im Film, hg. von Christian Kiening und Heinrich Adolf (Trends in Medieval Philology, 6), Berlin 2006.
Vinzenz Hediger, Ritterfilm, in: Bodo Traber und Hans J. Wulff, Filmgenres. Abenteuerfilm, Stuttgart 2004, S. 42–54.
Mindestens eines der geläufigen Handbücher zur Filmanalyse.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 31. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. Teilnehmer, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.