Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2012/13

Veranstaltungsnr.: 40627 (Grundseminar)

Architektur des Frühmittelalters

Zeit:
Di. 12-14h
Raum/Ort:
GA 6/62 Sammlungsraum
Beginn:
16.10.2012
Workload:
60h oder 180h
Kreditpunkte:
2 oder 6 CP

Inhalte:
Das frühe Mittelalter gilt als eine Zeit architektonischer Vielfalt, an der kein verbindlicher Kanon abgelesen werden kann. Bei den wenigen erhaltenen Bauwerken treten oft individuelle Bautypen und Raumgestaltungen hervor, wobei kaum zu beurteilen ist, ob sie einzigartig waren oder ob vergleichbare Bauten nicht überliefert sind. Das Seminar will die hervorragendsten Bauten und Bauaufgaben des Frühen Mittelalters analysieren und auf Grundlage spezifischer Forschungskontroversen diskutieren.

Eine Referatsliste hängt ab dem 2. August an meiner Bürotür aus, in der Sie sich verbindlich für Themen eintragen können.

Kleiner Leistungsnachweis: 20-30minütiges Referat. Die ReferentInnen sollten mindestens eine Woche vor der jeweiligen Sitzung in meiner Sprechstunde (Mo. 12-14 Uhr GA 2/57) ihre Inhalte kurz darlegen. Sollten sämtliche Themen vergeben sein, ist eine 15minütige mündliche Prüfung am Ende des Semesters möglich.

Großer Leistungsnachweis: Siehe kleiner Leistungsnachweis und 10-12seitige Seminararbeit.


Einführende Literatur:

Arbeiter, Achim/ Noack-Haley, Sabine: Christliche Denkmäler des frühen Mittelalters vom 8. bis ins 11. Jahrhundert (Hispania Antiqua 4), Mainz 1999.
Arbeiter, Achim/ Noack-Haley, Sabine (Hrsg.): Asturische Königsbauten des 9. Jahrhunderts. Die Kirchen San Miguel de Liño, Santa Cristina de Lena, San Salvador de Valdediós und das Belvedere am Naranco (Madrider Beiträge 22), Mainz 1994.
Bauer, Franz Alto: Das Bild der Stadt Rom in Frühmittelalter. Papststiftungen im Spiegel des Liber Pontificalis von Gregor dem Dritten bis zu Leo dem Dritten (Palilia 14), Wiesbaden 2004.
Beuckers, Klaus Gereon/ Cramer, Johannes/ Imhof, Michael (Hrsg.): Die Ottonen. Kunst, Architektur, Geschichte, Petersberg 2002.
Jacobsen, Werner: Der Klosterplan von St. Gallen und die karolingische Architektur Entwicklung und Wandel von Form und Bedeutung im fränkischen Kirchenbau zwischen 751 und 840, Berlin 1992.
Lange, Klaus: Der Westbau des Essener Domes. Architektur und Herrschaft in ottonischer Zeit (Quellen und Studien. Veröffentlichungen des Instituts für kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen 2), Münster 2001.
Lutz, Gerhard (Hrsg.): 1000 Jahre St. Michael in Hildesheim. Kirche - Kloster – Stifter. Internationale Tagung des Hornemann-Instituts der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission im Rahmen des landeskirchlichen Festprogramms "Gottes Engel weichen nie. St. Michael 2010" vom 16.-18. September 2010 in St. Michael in Hildesheim, Petersberg 2012.
Ochsenbein, Peter/ Schmuki, Karl (Hrsg.): Studien zum St. Galler Klosterplan II (Mitteilungen zur vaterländischen Geschichte 52), 2 Bde., Sankt Gallen 2002.
Stiegemann, Christoph/ Wemhoff, Matthias (Hrsg.): 799 - Kunst und Kultur der Karolingerzeit. Karl der Große und Papst Leo III. in Paderborn, 3 Bde., Mainz 1999.
Schönfeld de Reyes, Dagmar: Westwerkprobleme. Zur Bedeutung der Westwerke in der kunsthistorischen Forschung, Weimar 1999.
Untermann, Matthias: Architektur im frühen Mittelalter, Darmstadt 2006.
Vorromanische Kirchenbauten. Katalog der Denkmäler bis zum Ausgang der Ottonen, hg. vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München 3), 2 Bde., München 1966-1991.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. August (ab 12 Uhr) bis zum 31. Oktober (bis 18 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. Teilnehmer, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.