Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2016

Veranstaltungsnr.: 40647 (Hauptseminar B.A. / M.A.)

Die heimlichen Schätze in westfälischen Kirchen. Neuer Forschungsbedarf und neue Forschungsmethoden in Dorf- und Stadtkirchen

Zeit:
Termine jeweils freitags: 15.04., 14.00-17.00 Uhr Vorbesprechung; Sitzungen 03.06., 01.07., 15.07., 29.07., 12.08., 16.09., jeweils 14.00-18.00 Uhr
Raum/Ort:
GA 6/62
Beginn:
15.04., 14.00-17.00 Uhr Vorbesprechung, Einführung
Workload:
60h, 90h oder 270h
Kreditpunkte:
2, 3 oder 9 CP

Inhalte:
Termine, jeweils freitags:

15.04. 14.00-17.00 Uhr Vorbesprechung, Einführung

Sitzungen:
03.06. 14.00-18.00
01.07. 14.00-18.00
15.07. 14.00-18.00
29.07. 14.00-18.00
12.08. 14.00-18.00
16.09. 14.00-18.00

Die Termine enthalten 4 Exkursionsnachmittage, die noch festgelegt werden. Die Exkursionen werden als 2 Exkursionstage bescheinigt.

Wandmalerei, Dachstühle und Glocken: Die moderne Denkmalpflege beschäftigt sich wieder mit mittelalterlichen Kirchen. Denn es ist erstaunlicher Weise viel zu wenig bekannt darüber. Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen rückt in einem aktuellen Projekt ein bislang nur unzureichend bearbeitetes Thema in den Fokus ihrer Forschung: Die figürliche Wandmalerei der Romanik (1170-1270). In den Kirchen Westfalens haben sich wertvolle Zeugnisse dieser Kunstgattung erhalten, die im Zusammenspiel mit der Architektur eine wirkungsvolle Einheit bilden. Insgesamt sollen im Projekt die 13 wichtigsten figürlichen Wandmalereien in Westfalen mit den aktuellsten Methoden betrachtet werden.
Die häufig schlecht überlieferte Baugeschichte der Kirchen lässt sich manchmal aus Untersuchungen der Dachstühle in dendrochronologischen Untersuchungen sowie durch Analyse der Balkenverbindungen und statischen Konstruktion genauer darstellen.
Selten betrachtet, manchmal gehört, werden die (Klang-)Kunstwerke, die oft nicht identifizierten Glocken: Wer waren die Gießer und Gießhütten? Wie geht man mit Glocken um, die seit dem Mittelalter in den Türmen hängen. Wie sehen die Glocken überhaupt aus? Wie oft darf wie geläutet werden? Wie sind die häufig anzutreffenden Umbauten der Glockenstühle zu beurteilen?
Wir wollen uns im Seminar etliche der Projekte betrachten – auch im Gespräch mit Projektbeteiligten.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 22. Februar (ab 12 Uhr) bis zum 30. April (bis 18 Uhr) über CAMPUS.

Die versierte, eigenständige Nutzung wissenschaftlicher Diskursformen in Wort und Schrift (Produktion und Rezeption) wird stets optimiert und in der Gruppe reflektiert. Die kommunikativen Fähigkeiten werden zudem durch eine vor Originalen geschulte Wahrnehmung auf fortgeschrittenem Niveau ausgebaut. Wissens- und Kompetenzerwerb und die damit einhergehende Kreditierung setzt daher die kontinuierliche aktive Teilnahme am dialogischen Austausch im Plenum voraus.

Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In CAMPUS erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.