Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2015

Veranstaltungsnr.: 40659 (Hauptseminar M.A.)

Was hat Bruno Latour mit Kunstgeschichte zu tun? Lektüreseminar zu neueren Theorien aus der Ästhetik, Philosophie und Soziologie

Zeit:
Do. 10-12
Raum/Ort:
GABF 04/354
Beginn:
16.04.2015
Workload:
60h, 90h oder 210h
Kreditpunkte:
2, 3 oder 7 CP

Inhalte:
In diesem Seminar wird es darum gehen, neuere theoretische Texte, die in den Kunst- und Kulturwissenschaften rezipiert werden, zu lesen und zu diskutieren. Neben der kritischen Diskussion der theoretischen Konzepte ist auch geplant, die „Anwendung“ an spezifischen künstlerischen Beispielen zu untersuchen und u. U. für die eigene (Masterarbeit)-Arbeit fruchtbar zu machen. Dabei soll eine Diskussion über die Methodik der Kunstgeschichte der Moderne und der zeitgenössischen Kunst in Gang gesetzt werden. Die Texte kommen u. a. aus dem Bereich der Philosophie, bzw. Ästhetik, der Soziologie und der Wissenschaftsgeschichte. Das Seminar versteht sich ausdrücklich als Lektüreseminar. Am Ende des Seminars sollen Texte gelesen werden, die von den Studierenden vorgeschlagen werden.

PD Dr. Änne Söll, aenne.soell@rub.de, Sprechstunde Do. 9-10
(immer mit Anmeldung per Email)
Einführende Literatur:
Christoph Menke/Juliane Rebentisch (Hg.), Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus, Berlin 2012; Bruno Latour, Wir sind nie modern gewesen. Versuch einer symmetrischen Anthropologie, Frankfurt 2003 (1991); W.T. Mitchell, Das Leben der Bilder, Eine Theorie der visuellen Kultur, München 2012 (2005); Jaques Rancière, Die Aufteilung des Sinnlichen, die Politik der Kunst und ihre Paradoxien, Berlin 2000; Peter Osborne, Anywhere or not at all. The Philosophy of Contemporary Art, London 2013; Juliane Rebentisch, Theorien der Gegenwartskunst, Hamburg 2013
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Max. 25 TeilnehmerInnen

Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 2. März (ab 12 Uhr) bis zum 30. April (bis 18 Uhr) über CAMPUS.
Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In CAMPUS erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.