Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2013

Veranstaltungsnr.: 40640 (Hauptseminar B.A.)

Mittelalter versus Renaissance – Epochenmodelle der Kunsthistoriographie

Zeit:
Blockveranstaltung 09.-11.05.2013; Vorbesprechung 10.04.2013, 15h c.t.
Raum/Ort:
Vorbesprechung GA 6/62; Warburg-Haus, Hamburg
Beginn:
10.04.2013
Workload:
60h oder 270h
Kreditpunkte:
2 oder 9 CP

Inhalte:
Weite Bereiche der Kunstgeschichtsschreibung implizieren oder formulieren eine epochale Schwelle zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit. Dabei kommt dem Begriff der Renaissance ein erhebliches Gewicht zu. Spätestens mit Autoren wie Jules Michelet oder Jacob Burckhardt figuriert die so bezeichnete Epoche als eine Art Initialzündung zur Moderne. Was man hier an Modernem erkennen wollte, musste dem vorausgegangenen Mittelalter folgerichtig abgesprochen werden. Ausgehend von gewichtigen Einzelpositionen von Petrarca bis Burckhardt, werden zentrale Texte der Kunsthistoriographie des 19. und 20. Jahrhunderts kritisch auf ihre entsprechenden Epochenmodelle hin befragt werden. Während der Vorbesprechung am 10. April werden die Referatsthemen vergeben. Vom 9. bis zum 11. Mai ist das Seminar dann Gast im Warburg-Haus in Hamburg und damit in einer der wichtigsten Forschungsinstitutionen zum Thema in Deutschland.
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten:
Aufgrund der Räumlichkeiten max. 15 Teilnehmer!

Die An- und Abmeldung zu der Veranstaltung erfolgt vom 1. März (ab 12 Uhr) bis zum 09. April (bis 12 Uhr) über VSPL. Danach sind Anmeldungen nicht mehr möglich. TeilnehmerInnen, die häufiger als zweimal unentschuldigt fehlen, werden am Ende des Semesters automatisch gelöscht. Die Übernahme seminarischer Beiträge wie Referate oder mündl. Prüfungen sind als Studienleistung verbindlich. Sollten Sie einen Termin ohne triftigen Grund versäumen oder kurzfristig absagen, wird die Leistung mit „nicht ausreichend“ bewertet. In VSPL erfolgt der Eintrag „nicht bestanden“. Dies gilt auch für geleistete Beiträge, die nicht den Ansprüchen eines kleinen Leistungsnachweises genügen.