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Eine so schöne Seele "Die Vergötterung Raphaels als ästhetisch-sittliche Kultfigur, als absolutes Ideal außerhalb geschichtlicher Bedingtheiten, setzt schon zu Lebzeiten des Künstlers ein und lebte in den großen Bildgedanken, in der "Grand manner" über vier Jahrhunderte als Glaubensbekenntnis in der europäischen Malerei fort." (Erich Steingräber, 1983)
"Eine so schöne Seele, wie die seinige war, in einem so schönen Körper wurde erfordert, den wahren Charakter der Alten in neueren Zeiten zuerst zu empfinden und zu entdecken." (Johann Joachim Winckelmann (1717-1768))
"(...) es enthält so viel Feinheiten der Kunst, sowohl in theoretischer als in praktischer Hinsicht, dass es nur zu bedauern ist, dass in einem Alter von 36 Jahren schon ein Genie zu Grabe ging, welches mit dem Geist der Alten zur Welt kam.. Denn er war der Einzige unter den Neuren, welcher die wesentlichsten Erfordernisse der Kunst, Ausdruck, Mannigfaltigkeit, Erfindung, Zusammensetzung, Zeichnung, Colorit und Draperie besaß." (Anton Raphael Mengs (1728-1779)) |
