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Erst
nach der Erwerbung der Sixtina 1754 für die Gemäldesammlung
in Dresden setzte die Umsetzung des Gemäldes mit dem Grabstichel
ein: Als Teil einer Publikation zum Bestand der Dresdener Bildersammlung
geplant, fertigte Christian Gottfried Schultze um 1780 einen Kupferstich
von höchster Detailgenauigkeit an. Dessen Besonderheit und
Qualität lag gerade nicht in der "glänzenden Selbstherrlichkeit"
(Wilhelm Lübke) der eigenen künstlerischen Perfektion,
sondern in dem Bestreben, eine möglichst präzise Wiedergabe
der malerischen Qualitäten des Bildes im Schraffurensystem
der Druckgraphik zu schaffen.
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Christian
Gottfried Schultze, Sixtinische
Madonna, um 1780, Kupferstich (D 34.1)
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