Impressum

Die Architektur der Ruhr-Universität Bochum (RUB), 1964 - 1980 auf der Grundlage eines Gesamtentwurfes des Düsseldorfer Architekturbüros HPP errichtet, gilt schon seit Ende der sechziger Jahre als megaloman, brutalistisch und unpersönlich. Über 30 Jahre nach Baubeginn scheint die historische Distanz endlich groß genug, um eine unbefangenere Würdigung wagen zu können.
Die virtuelle Ausstellung versucht, den Baugedanken in seinem historischen und architekturgeschichtlichen Kontext zu erläutern. Baugeschichte, -stil und -typus werden ebenso erörtert wie die Stellung der RUB im Rahmen der historischen Bauaufgabe "Universität". Die Ausstellung richtet sich an alle Architektur-Interessenten und Freunde der RUB und soll zur Diskussion über die Denkmalwürdigkeit der 60er-Jahre-Architektur anregen.

Die Ausstellung "Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) - denkwürdige Architektur" war ursprünglich im Rahmen eines zweisemestrigen Seminars am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum 1995/96 unter Leitung von HD Dr. Bruno Klein konzipiert und vom 12. Juni bis zum 14. Juli 1996 in der Kunstsammlung der Ruhr-Universität präsentiert worden. Diese Ausstellung ist nun erstmalig in virtueller Version im Internet publiziert und damit allen an Architektur Interessierten und Freunden der RUB zugänglich gemacht. Diese Version wurde von Leoni Adams, Simone Holt, Kathrin Klose und Sebastian Strenger unter Leitung von HD Dr. Bruno Klein erarbeitet. Die technische Realisierung betreuten Arndt Röttgers M.A. und Ludwig Tobisch M.A.. Diese Internet-Ausstellung wurde im Rahmen des von der Volkswagen-Stiftung geförderten Programms "EDV-gestützte Dokumentation in Forschung und Lehre ausgewählter kunstgeschichtlicher Universitätsinstitute" realisiert.

Bochum, 27. Mai 1997