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Der Radierer Piranesi nimmt den Vertrieb seiner eigenen Produkte zunehmend selbst in die Hand. Er bemüht sich um finanzielle
Unterstützung oder
steuerliche Entlastung seiner verschiedenen Projekte, auch durch den Papst, und etabliert sich schnell europaweit auf dem Graphikmarkt. Ähnlich wie seine
Kollegen in Paris, London oder Venedig betreibt er den Verkauf seiner Graphiken, als Einzelblätter oder in gebundenen Folgen, im eigenen Laden nahe der
Piazza di Spagna. Dort bietet er auch Werke der Antike aus seiner Sammlung feil. Viele seiner Blätter, von Romtouristen als Souvenir
vermehrt nachgefragt,
erreichen nicht selten hohe Auflagen von bis zu 4000 Abzügen. Der Druck von den radierten Platten wird in der eigenen Firma arbeitsteilig ausgeführt.
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